Unsere Qualtiäten  

Palliative Begleitung

Eine Nonne kümmert sich um eine pflegebedürftige HeimbewohnerinBei vielen alten und pflegebedürftigen Menschen kann eine Krankheit nicht mehr geheilt werden. Doch es können die Beschwerden gelindert werden. Dafür setzen wir uns mit „palliativer Begleitung“ ein. „Pallium“ kommt aus dem Lateinischen und heißt „der Mantel“. Wir wollen in unserem Caritas-Seniorenheim wie ein Mantel für Wohlbefinden und Wärme sorgen.

 

 

Detailaufnahme: eine Nonne hält die Hand einer pflegebedürftigen HeimbewohnerinLeid, Sterben und Tod sehen wir als Teil des Lebens. Menschen in dieser Lebensphase begleiten wir qualifiziert und individuell. Das ist für uns ein Wesensmerkmal caritativer Pflege und Betreuung.
Dies heißt für uns:
Im Umgang mit den Menschen in der letzten Lebensphase wollen wir vor allem herausbekommen:

  • Was wünscht sich der sterbende Bewohner?
  • Was ist ihm angenehm?

 

 

 

Ein Begleitbuch So hat ein sterbenskranker Mensch an einem Tag z.B. keinen Appetit. Dann muss er auch nicht essen und es werden ihm Alternativen angeboten. Es können Angehörige oder auch Hospizhelfer rund um die Uhr beim sterbenden Menschen bleiben. Um das Beste für die betroffenen Menschen herauszufinden, reden wir viel miteinander: Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, gesetzliche Vertreter, Palliativfachkräfte sowie andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Hausarzt oder Facharzt. Alle beraten gemeinsam im Sinne des alten und kranken Menschen.

Unsere Hilfe richtet sich nach dem Willen und den Wünschen der Bewohnerin oder des Bewohners sowie seiner Angehörigen. Wenn die letzten Stunden privat und ohne Anteilnahme anderer erwünscht werden, respektieren wird das. Wir verabschieden Verstorbene auf Wunsch in einer eigenen Aussegnungsfeier in unserer Kapelle. Zu dieser sind die Angehörigen, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen.